Grillsaison

Diese Grillsaison ist wahrscheinlich zu Ende, mindestens die Sommerausgabe.
Wir haben uns diesen Sommer ein wenig mit der Grilltheorie und -praxis auseinandergesetzt. Um nicht nur Würstchen und Steaks auf den Grill zu legen, haben wir zweimal einen Grillkurs gemacht und klar zuhause das Gelernte umgesetzt.
Es wurde jedesmal besser – Learning by dooing
Hier ein paar Bilder vom 1.Kurs

Schweinebraten

Schweinebraten

Schweinebraten fertig gebraten

Schweinebraten fertig gebraten

Steaks

Steaks

lecker Poulet

lecker Poulet

Kartoffeln in der Salzkruste

Kartoffeln in der Salzkruste

Tagesteller mit Braten, Salat auch auf dem Grill gebacken. Kartoffeln aus der Salzkruste

Tagesteller mit Braten, Salat auch auf dem Grill gebacken.
Kartoffeln aus der Salzkruste

Dessert auch auf dem Grill gemacht

Dessert auch auf dem Grill gemacht

Wir haben sowohl auf dem Holzkohlengrill, wie auch auf dem Gasgrill gegrillt.
Es war eine Offenbarung, dass man Salat grillen kann, auch das Fleischgrillen ist eine
Kunst für sich. Gewusst wie, und schon klappts auch zu Hause.

Hier Resultate von unserem Grillen p1080607

Schweinebraten in klein

Schweinebraten in klein

mariniertes Poulet

mariniertes Poulet

Das Poulet wurde mariniert und dann auf Zedernholz gegrillt. Super fein.

Toast zur Vorspeise

Toast zur Vorspeise

Auch diese Idee aus dem Kurs von Weber

Flambieren auf dem Grill

Flambieren auf dem Grill

Bananen in der Schale grilliert und dann mit einer Cognac-Sauce flambiert.

Und das war der zweite Kurs

Lachs auf Zedernholz

Lachs auf Zedernholz

Spezialhotdog

Spezialhotdog

Die Würste wurden in einem Sud aus Rotwein und Zwiebel über Nacht mariniert.
Der Sud dann eingekocht und als Sauce über die Wurst.

so muss Fleisch aussehren

so muss Fleisch aussehen

Das haben wir gelernt, wie Fleisch auf den Punkt gegrillt wird

Eisbombe

Eisbombe

Lecker Eis und Apfelstücken verstecken sich unter der Haube, gebräunt im Gasgrill.
Gerne hätte ich noch eigenes Grillgut gezeigt, aber die Photos sind verschwunden 🙁
Wir haben alles nachgegrillt und auch Neues ausprobiert. Es macht Spass verschiedene Rezepte auszuprobieren.
Nun mal sehen, ob wir uns auch an das Wintergrillen wagen. Einen Kurs dafür haben wir jedenfalls gebucht.

 

 

 

 

 

Der Jöööö-Effekt – Begegnung mit Huskys

Ein weiterer Höhepunkt von unsere Winterreise war die Begegnung mit den Huskys. Schon lange war es ein Traum von mir mit einem Hundeschlitten durch eine Schneelandschaft zu gleiten. Es war noch schöner als gedacht.
Unweit von Tromsö gibt es eine Huskyfarm, mit insgesamt 300 Hunden. Die werden da gezüchtet. Es sind Alaska Husky alles Mischlinge, die sich hervorragend eignen, um Schlitten zu ziehen, aber auch im Umgang mit Menschen, sehr zugänglich und anhänglich sind.
Bei Ankunft waren die Schlitten bereits bereit, es war ein Gebelle und Gewinsel, die Ungeduld der Hunde war unglaublich. Beim Losrennen wurde es schlagartig ruhig.

Einer der Schlittenhunde

Einer der Schlittenhunde

In Erwartung, geht's bald los???

in Erwartung, geht’s bald los???

In freudiger Erwartung

In freudiger Erwartung

Wir warten auf den Startschuss

Wir warten auf den Startschuss

der Schlitten steht bereit

der Schlitten steht bereit

Bequem im Schlitten

Bequem im Schlitten

 

Es kann losgehen

Es kann losgehen

Schlittenkonvoi

Schlittenkonvoi

"Unsere Hunde"

„Unsere Hunde“

Der linke Hund rennt mal ein paar Meter auf drei Beinen.

Herrlich unterwegs

Herrlich unterwegs

Er hat Pause

Er hat Pause

Die Hunde sind unglaublich kräftig, es ging in gutem Tempo durch die Landschaft. Es war auch lustig die Hunde zu beobachten. Schnee fressen, pinkeln, umher schauen, auch mal das grosse Geschäft, alles während dem Rennen.
Nach dem Schlittenfahren, war die Begegnung mit den Husky der nächste Höhepunkt, es war einfach überwältigend.
Jetzt ist Knuddeln angesagt !!!.:)

Schmusen mit dem ganz kleinen Husky

Schmusen mit dem ganz kleinen Husky

Knuddelig

Knuddelig

Kleiner Husky bei Theia

Kleiner Husky bei Theia

Knuddelig

Knuddelig

Müde? oder langweilt er sich?

Müde? oder langweilt er sich?

 

Soo süss

Soo süss

Soll ich ihn mitnehmen?

Soll ich ihn mitnehmen?

ich will schlecccken, weil ich dich soo lieb habe

ich will schlecken, weil ich dich soo lieb habe

Auch die Grossen sind sehr schmusig und liebesbedürftig

Ich hab dich lieb

Ich hab dich lieb

kussi, kussi

kussi, kussi

Streicheln ist angesagt

Streicheln ist angesagt

Das Duo wird gestreichelt

Das Duo wird gestreichelt

Streicheln ohne Ende

Streicheln ohne Ende

Es war eine sehr schöne Erfahrung mit diesen wunderbaren Hunden.

Hunting the Light – eine Winterreise

Im März haben wir unsere zweite Hurtigruten Reise gemacht.
Polarlichter bewundern, Huskys Schlittenfahren, Schneemobil fahren und schöne Winterlandschaft geniessen war der Plan.
Es hat alles wunderbar funktioniert. Ein paar Highlights möchte ich nun in verschiedenen Beiträgen vorstellen.
Zuerst mal die Polar- oder Nordlichter. Die kann frau nicht buchen, es braucht „nur “ einen klaren Himmel und Glück. Nicht jedem ist das bei so einer Reise beschieden.
Nun, wir hatten Glück, in mehreren Nächten durften wir diesem Schauspiel zusehen.
Es war einfach mystisch und ein ganz spezielle Energie lag in der Nacht.
Seit jeher haben Lichtspiele am Himmel die Menschen fasziniert – und auch erschreckt. Polarlichter, diese geisterhaften Leuchterscheinungen am nächtlichen Himmel, sind schon seit der Antike bestens bekannt. Früher galten sie bei den Menschen als mystischer Zauber, als Vorboten für drohendes Unheil oder als Botschaften von Verstorbenen. Es ist durchaus nachvollziehbar, dass die alten Völker, viel magisches und mystischen in die Lichter reindeuteten.
Natürlich gibt es mittlerweile eine wissenschaftliche Erklärung, aber die Wirkung und das Einmalige tut dem kein Abbruch.
Es gab Nächte, vor allem in der Nacht meines Geburtstages, da hatte ich das Gefühl, dass der Himmel explodiert, es hat einem den Atem verschlagen, was da so abging am Himmel.
Ja und soo viele Sterne habe ich noch nie gesehen.
Auf der Nordlys gab es abends immer eine Nordlicht-Vorhersage, meistens hiess es, es sei eher unwahrscheinlich, dass wir was zu sehen bekommen. Aber genau in so einer Nacht gab es die ersten Lichter.
Sobald die Lichter erschienen, gab es eine Durchsage an Bord und die Leute strömten an Deck. Aber das hat sich schnell normalisiert. Später waren dann meistens nur die Photographen unterwegs, eben die Jäger des Lichtes.

Nordlichtalarm

Nordlichtalarm

In der Nacht meines Geburtstages also kurz nach Mitternacht war ich ganz allein am Bug des Schiffes und konnte mich nicht sattsehen.

Nordlicht was die Götter wohl sagen wollen?

Nordlicht
Was die Götter wohl sagen wollen?

Nordlichter

Nordlichter

ein Schiff und ein Himmel

ein Schiff und ein Himmel

Sekunden später, der Himmel ist in Bewegung.

noch immer ein Schiff und ein Himmel

noch immer ein Schiff und ein Himmel

Einfach nur genial schön

Einfach nur genial schön

Der Himmel explodiert

Der Himmel explodiert

Einfach nur staunen

Einfach nur staunen

ein kleiner Schweif

ein kleiner Schweif

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Es kann einem schon mulmig werden, wenn man nicht weiss, ob das Ding da auf die Erde kommt

immer neue Formen

immer neue Formen

LIchterschwaden

Lichterschwaden

wie ein Wirbelwind

wie ein Wirbelwind

Während ich auf dem Schiff den Himmel bestaunte, war Theia mit dem Schneemobil unterwegs. Auch vom Land aus ein Spektakel

Zelt im Licht

Zelt im Licht

So und hier nun ein Bild, dass sich definitv dazu eignet an Geister oder Verstorbene zu glauben, die vom Himmel kommen.

Eine Hand greift zu

Eine Hand greift zu

Die Bilder können nur einen Bruchteil von der Faszination weiter geben. Es ist ein unvergessliches Erlebnis für mich und ich bin glücklich, dass ich so viele Stunden dieses Phänomen bewundern konnte.
Ein grosser Dank noch an Theia, die sich im Vorfeld sehr gut vorbereitet hat und phototechnisch genau wusste, wie sie die Lichter optimal ins Bild kriegt. Es war Arbeitsteilung sie hat photographiert und ich habe die schönsten Gebilde steuerbordseitig, backbordseitig und bugvorne ausfindig gemacht.

 

 

Friesland Teil 4 Landschaften und Orte

Endlich nun der vierte und letzte Bericht von unsern Ferien im Norden. Es war eine sehr abwechslungsreiche Zeit. Nun noch ein paar Einblicke in unsere Erlebnisse.

Was wir so alles ausser Brücken und Tiere zu sehen bekamen.
Auf unserer Reise waren viele Häuser am Wasser gebaut, die Wasserwege führen oft mitten durch die Orte. Der Baustil ist auch besonders.

Hauszeile am Kanal

Hauszeile am Kanal

Haus am Wasser

Haus am Wasser

idyllischer Ort am Kanal

idyllischer Ort am Kanal

Haus am Wasser

Haus am Wasser

Mitten in Harlingen

Mitten in Harlingen

typischer Hausstil

typischer Hausstil

typische Bauten

typische Bauten

typischer Strassenzug

typischer Strassenzug

Einladung zum Kaffee trinken

Einladung zum Kaffee trinken

Mitten in den kleinen Städten kann man anlegen und ist direkt in der Innenstadt, das war sehr praktisch.

Anlegen mitten in Lemmer

Anlegen mitten in Lemmer

In Lemmer

In Lemmer

In Lemmer haben wir die Kathedrale des Dampfes besucht.
Das ir. D.F. Woudagemaal in Lemmer, das im Jahre 1920 von Königin Wilhelmina eröffnet wurde, ist das größte noch in Betrieb befindliche Dampfschöpfwerk der Welt. Noch immer sorgt das monumentale Schöpfwerk bei hohen Wasserständen für trockene Füße in Fryslân.
Die ‘Kathedrale aus Dampf’ pumpt dann gut vier Millionen Liter Wasser pro Minute aus dem Friesischen Busen ins IJsselmeer.
Das war sehr interessant.

Dampfschöpfwerk in Lemmer

Dampfschöpfwerk in Lemmer

Dampfkessel

Dampfkessel

Utensilien wie neu

Utensilien wie neu

In einem wunderschönen Grachtenhauses in Franeker befindet sich das älteste funktionierende Planetarium der Welt. Der Erbauer wohnte mitten drin. War lustig.
Alle Planeten bewegen sich im gleichen Tempo um die Sonne wie in Wirklichkeit.Bis heute können die aktuellen Stellungen der Planeten abgelesen werden. Daneben baute Eise Eisinga allerhand Sonderuhren, die den Tag, das Datum, den Aufgang und den Untergang der Sonne und des Mondes, die Bewegungen des Sternhimmels sowie zahlreiche sonstige Erscheinungen zeigen. Dieses Modell des Planetensystems ist zwischen 1774 und 1781 vom Wollkämmer Eise Eisinga gefertigt worden.

Hier ist das Planetarium

Hier ist das Planetarium

Planetarium

Planetarium

Uhr

Uhr

Uhren

Uhren

Wohnzimmer im Planetarium

Wohnzimmer im Planetarium

In Leewarden der Hauptstadt von Friesland waren wir zweimal, man kann da gut bummeln und shoppen. Das Wahrzeichen ist der schiefe Turm, den es offensichtlich nicht nur in Pisa gibt.

Schiefer Turm von Leewarden

Schiefer Turm von Leewarden

Neben dem Besuchen von Orten war natürlich die Landschaft das grösste Juwel.
Grosse Flüsse. Autobahn-Wasserwege wie auch kleinste Kanäle machten die Reise abwechslungsreich.

Wasserwege

Wasserwege

Hier war die Empfehlung trotz Umfahrung durchs Dorf zu fahren, da waren gute Nerven und ruhiges Steuern gefragt. Theia hat das Boot, das fast so breit war wie der Kanal, heil durchgefahren. War wirklich ein Erlebnis.

enger Dorfkanal

enger Dorfkanal

Industrie am Fluss

Industrie am Fluss

Es war nicht nur immer romantisch auch grosse Industrie ist direkt am Wasser gebaut.
Auch viele Windmühlen säumen den Weg.

Windmühle

Windmühle

noch im Betrieb, Windmühle

noch im Betrieb, Windmühle

Wir fuhren bis an die Nordsee hoch. Der Ort heisst Harlingen und von hier fahren Fähren auf die Nordseeinseln.

Blick auf die Nordsee

Blick auf die Nordsee

Nordsee - Sonnenuntergang

Nordsee – Sonnenuntergang

Immer alles gut ins Visier nehmen so oder so

Immer alles gut ins Visier nehmen so oder so

Theia sucht die Nordseeinseln ins Bild zu bekommen und Zoltan prüft wie weit wohl die Abwehr reichen würde.

Kulinarisch haben wir keine grossen Sprünge gemacht. Wir haben immer auf dem Boot gekocht und gegessen, aber ein Highlight gastronomisch gesehen, haben wir doch gefunden.

Lecker Kibbeling Fisch

Lecker Kibbeling Fisch

Dieser Fisch, eigentlich Fast-Food, war einfach nur köstlich.
Die Entdeckung bei den Getränken war das da:

So wird Pfefferminztee gemacht

So wird Pfefferminztee gemacht

So wird überall der Pfefferminztee serviert, einfach köstlich.
Zwei letzte Bilder von unserem Start und Endpunkt der Reise

Sneek  unser Ausgangs- und Endpunkt

Sneek unser Ausgangs- und Endpunkt

 

Sneek

Sneek

So das war eine kleinste Auswahl anBilder ( von über 1000) und Bericht von unseren schönen Ferien. Nächstes Jahr wird es wieder ein grosses Schiff. ( Bleibt ein Rätsel bis dahin 🙂 )

Friesland Leben an Bord und an Land 3. Teil

So nun endlich noch ein paar Impressionen von unserm Leben an Bord und an Land.

Jeder an Bord hatte seine Rolle und Aufgabe. Theia war unsere Kapitänin, die das Schiff souverän steuerte und einparkte. Zoltan war unser Barista und „Bollenmann“ sprich er musste die Fender hoch ziehen oder runter lassen je nach Bedarf. Ich war vorallem als Smutje gefragt und half mit, wo es nötig war.

Hier ein paar Bilder von den Arbeiten an Bord:

Unser Barista in Aktion , an Kaffee hat es nie gemangelt.

Kaffee kochen macht Spass

Kaffee kochen macht Spass

Was nach Small Talk aussieht ist harte Arbeit. Zoltan und Theia besorgen den Wassernachschub, schliesslich wollen wir ja Kaffee kochen und auch sonst braucht es etwas Wasser. Mit einem kleinen Schlauch war das gar nicht so einfach.Und dauerte gefühlt ewig.

Wassernachschub

Wassernachschub

Unsere Kapitänin bei der Arbeit, hier war das Steuern nicht anspruchsvoll.

Steuern mal easy

Steuern mal easy

Aber das kann ich auch 🙂

Steuern easy

Steuern easy

Auch der Hilfsmatrose durfte mal an Steuer

hoch konzentriet die Richtung halten

hoch konzentriet die Richtung halten

Auch Zoltan hat mal den Kochlöffel geschwungen.

Koch Zoltan

Koch Zoltan

 

Von den Anlegemanövern gibt es keine Bilder, da hatte jeder seine Aufgabe, Theia steuerte die Anlegestelle an und wir waren mit den Tauen bereit um das Schiff festzumachen. Nach anfänglichen kleineren Schwierigkeiten klappte das hervorragend. Manchmal mussten wir das Boot nur kurz mit der Leine festmachen und halten bis wir grünes Licht zur Weiterfahrt bekamen.

Das Boot mal halten. Das Tor geht gleich auf

Das Boot mal halten. Das Tor geht gleich auf

Theia korrigiert die Leine nochmal, sicher ist sicher

Theia an der Leine

Theia an der Leine

Wie schon gesagt, die Kapitänin hat das Sagen und gibt die Kommandos. So weit so gut. Das haben wir auch immer ganz brav befolgt. Egal ob wir sie verstanden oder nicht. Hat immer oder eben fast immer geklappt. Eine  Anweisung war, sagt ja nie Holland hier, das ist ein Fettnapf, das mögen die Friesen gaaar nicht!. Jedesmal wenn wir Holland sagten, wurden wir zurechtgewiesen. Und dann das!! Der Hafenmeister kommt die Anlegegebühr einkassieren und fragt, wie es uns in Holland gefällt. Da sind wir doch fast vom Stuhl gefallen, auch der Mann im Reisebüro sprach von Holland. Tja da hinterfragt die Mannschaft natürlich die Anweisungen mal genauer und glaubt nicht mehr alles so mir nichts dir nicht.

Natürlich war die Arbeit nicht im Vordergrund, wir haben viele geruhsame und erholsame Stunden verbracht.

Am Nordseestrand

Am Nordseestrand

 

was für eine Aufforderung!

was für eine Aufforderung!

 

Hinweisschild befolgt

Hinweisschild befolgt

Das Wasser war doch zu kalt um zu Baden, aber für die Füsse hat es gereicht. Das ist das saubere Jysselmeer. In den Kanälen uns Seen kann man nicht baden, die ganzen Abwasser der Schiffe gehen ungefiltert ins Wasser.

Füsse im Wasser mehr geht nicht

Füsse im Wasser mehr geht nicht

Auf einer Besichtigungstour kann es schon mal eng werden 🙂

Zum Henker was ist das denn??

Zum Henker was ist das denn??

Trio infernale und ihr Schiff

Die drei

Die drei

Das waren also Bilder von uns. Im letzten Beitrag werde ich noch ein paar Naturbilder und Sehenswürdigkeiten posten.
Danke fürs Lesen und Feedback

Friesland Teil 2 – Tierische Impressionen

So nun geht es weiter mit Eindrücken von unserer Bootsfahrt durch Friesland. Das Land ist ja eben wie ein Topf, Erhebungen sind von Menschen gemacht. Vielerorts bewegt man sich knapp oder sogar unter dem Meeresspiegel. Das Kanalsystem ist ausgeklügelt, so dass die Gefahr von Hochwasser weitgehend gebannt ist. Durch die Kanäle zu tuckern ist einfach gemütlich und sehr erholsam. Ab  und zu mal ein schöner friesischer Ort besichtigen ist Abwechslung genug. Aber hier zuerst mal das gemütliche Beobachten von Tieren aller Art.

Rabe im Cafe

Rabe im Cafe

Der Rabe wartet auf einen abgeräumten Tisch, die Menschen stören ihn überhaupt nicht.
Auf der Wiese haben wir diese zwei entdeckt.

Reier im Anflug

Reier im Anflug

Weiter auf der Wiese

ZIegenherde

ZIegenherde

Neugieriges Schaf

Neugieriges Schaf

So sind sie ja nett anzusehen, sowohl die Ziegen wie die Schafe; ihre Milch wird zu Käse verarbeitet. Hier unten die Hauptlieferanten für den Käse, es gibt in den Niederlande weit mehr Käsesorten, als die bekannten Gouda und Edamer. Wir haben ganz viele Sorten probiert und alle waren lecker. Die Ausnahme: der Schaf- und Ziegenkäse ist meist geschmacklich nicht sehr ausgeprägt.

weidende Kühe

weidende Kühe

Die Kuh hat Ruh

Die Kuh hat Ruh

Auf dem Wasser einfach herzig:

Alli mini Entli schwimme uff em See

Alli mini Entli schwimme uff em See

Und nun einfach exotisch

exotisches an Land ein Kamel

exotisches an Land ein Kamel

Ein ungewohntes Bild.

Ente an Bord

Ente an Bord

Diese Ente wollte einfach nicht glauben, dass sie nichts zu fressen bekommt. Sie hat das ganze Schiff abgelaufen und gewartet, ob nicht doch etwas für sie abfällt. Am Ufer warteten ihre Artgenossen, leicht vorzustellen, was passiert wäre, wenn wir schwach geworden wären.
Auch diese Möwe wartet:

Möwe wartend auf ein Häppchen

Möwe wartend auf ein Häppchen

Der tut was für sein Fressen.

Raubvogel auf Beutejagd

Raubvogel auf Beutejagd

 

Pferdeherde

Pferdeherde

Das letzte Bild zeigt die wirklich seltene Gelegenheit Wildgänse so nah zu beobachten. Wir haben an ihrer Insel angelegt und hatten so viel Zeit sie zu studieren.

Familie Wildgänse

Familie Wildgänse

 

Unterwegs in Friesland – die Wasserwege und ihre Besonderheiten Teil 1

Nun der versprochene Bericht von unseren Ferien in Friesland (Niederlande).
Ich werde den Bericht in mehrere Beiträge aufteilen, da es doch viel zu erzählen gibt. Also hier mal der erste Teil
Mitte Juni sind wir also zwei Wochen durch Kanäle und Seen geschippert.
Die Abfahrt erfolgte in Sneek und schon die Anfahrt dahin, hatte so ihre Ueberraschung bereit.
Natürlich, ein Stau auf der Autobahn ist nichts Neues oder gar Aussergewöhnliches, aber der Grund dazu sehr wohl. Eine Baustelle? ein Unfall? weit gefehlt….Das war der Grund:

Die Autobahn mal anders

Die Autobahn mal anders

Die Autobahn mal kurz hochgehieft

Die Autobahn mal kurz hochgehieft

Das ist also eine Autobahnbrücke der anderen Art. Gerade mal ein Schiff passierte dann unten im Kanal die Stelle. Später sollten wir diese andere Seite auch noch kennenlernen und geniessen.
Hier nun ein Blick auf unser Hausboot, das uns zwei Wochen als Zuhause diente.

Die Goldflower

Die Goldflower

Innenansicht

Innenansicht

Führerstand

Führerstand

Kabine

Kabine

Goldflower

Goldflower

Die Wasserwege, Brücken und Aquadukte
Die Wasserstrassen in Friesland sind für uns ziemlich ungewöhnlich, viele Brücken, die für die Durchfahrt geöffnet werden müssen. Aquadukte, die Strassen überqueren, nur 10 cm Wasser unter dem Kiel, hier alles ganz normal, aber uns brachte das zumindest anfangs zum Staunen.

Brücke ins Sneek

Brücke ins Sneek

öffnende Brücke

öffnende Brücke

oben ist die Autobahn

oben ist die Autobahn

Autobahnbrücke

Autobahnbrücke

Ja diese Autobahnbrücke wurde nur für uns geöffnet und das bedeutete einen Stau oben auf der Strasse, was für ein Gefühl!!

moderne Brücke

moderne Brücke

Brücke ganz hoch

Brücke ganz hoch

Mal anders die Strasse queren

Mal anders die Strasse queren

Eisenbahnbrücke

Eisenbahnbrücke

Eisenbahnbrücke öffnet sich

Eisenbahnbrücke öffnet sich

Die Eisenbahnbrücken werden kurzerhand zur Seite gedreht.
Natürlich muss man immer wieder Wartezeiten in Kauf nehmen, bis sich die Brücken heben, viele werden von Brückenwächtern bedient, bei anderen muss man sich per Knopfdruck bemerkbar machen. Viele Brücken können gratis passiert werden, aber vor allem in kleinen Gemeinden, muss ein Obulus geleistet werden.

Brücke öffne dich

Brücke öffne dich

Holzschuh zum Kassieren

Holzschuh zum Kassieren

Der Schuh kommt geflogen

Der Schuh kommt geflogen

Das waren mal die Besonderheiten auf den Wasserwegen in Friesland, der nächste Beitrag handelt von den Wasserwegen und ihre Aussicht auf die Natur.

Ein Herz aus Holz

Herz aus Holz

Herz aus Holz

Ja was hat es denn nun auf sich mit diesem Herz?? Mal raten. ????? Ja aus diesem Herz, ein Tangram, kann man insgesamt 48 Formen legen. Fast unglaublich oder?.
Aber deswegen ist dieses Herz hier nicht im Mittelpunkt.
Am 14. Mai habe ich dieses Herz von Theia geschenkt bekommen, aus einem sehr besonderen Grund. Yepp, wir hatten unseren hölzernen Hochzeitstag. Ganze 5 Jahre sind es her, seit Theia ihr Ja gehaucht hat. Ich habe auch Ja gesagt logisch, aber mit Betonung auf gesagt und zwar mit lauter fester Stimme. Man bemerke den Unterschied. Aber ob gehaucht oder nicht, seither und schon vorher sind wir glücklich miteinander.
Noch immer können wir uns überraschen und noch immer erleben viele neue Dinge.
Von Eheroutine keine Spur.
Zur Feier des Tages haben wir einen Ausflug nach Bern gemacht. Zwei ganze Tage konnten wir die Stadt erkunden und die vielen schönen kleinen Läden durchstöbern.

Blick von Bern in die Schweizer Alpen

Blick von Bern in die Schweizer Alpen

Berner Altstadt

Berner Altstadt

Ein Abschlusswort noch: Holz ist ein wunderbares Material und hat so viele Eigenschaften wie wir zwei auch. Und nun geht es mit Schwung in das 6 Jahr.

 

 

Ein Experiment auf Wasser

Nachdem Theia den Bootsführerschein erworben hat, lag es irgendwie auf der Hand, die erworbenen Kenntnisse auch umzusetzen.
So charterten wir ein schönes Hausboot, um auf dem Bodensee ein paar schöne Tage zu verbringen.
Es war ein kleines Experiment. Ein soo grosses Schiff hat Theia noch nie gesteuert, wir noch nie im Team ein Boot festgemacht, noch nie auf so engem Raum zu viert gelebt, noch nie in einer so kleinen Küche hantiert, ja alles war neu zu entdecken und erleben.
Gleich vorweg, es ist uns mit kleinen Hindernissen, die wohl dazugehören, alles gut gelungen und wir verbrachten schöne Tage an Bord.

Obwohl schon zu Hause geübt, gab es quasi vor Ort Uebungsstunde für die Knoten, schliesslich mussten wir beim Anlegemanöver Hand anlegen.

Knoten üben

Knoten üben

Beim Anlegemanöver hatte jede/jeder seinen Job

immer schön auf das Kommando warten

immer schön auf das Kommando warten

Die Fahne des Gastlandes muss gehisst werden

Die Fahne des Gastlandes muss gehisst werden

Die Kapitänin hat uns immer souverän in den Hafen geschifft und sauber angelegt, wie eine alte Häsin.

die Kapitänin, immer souverän

die Kapitänin, immer souverän

 

souverän eingeparkt

souverän eingeparkt

 

wo ist das Ufer? und wie weit ist es entfernt?

wo ist das Ufer? und wie weit ist es entfernt?

Auch das Hilfspersonal durfte mal ans Steuer.

auch der Matrose am Steuer, mach sichtlich Spass oder?

auch der Matrose am Steuer, mach sichtlich Spass oder?

auch die Matrosin hat Freude

auch die Matrosin hat Freude

so geht es auch :) vom Instruktor abgeschaut

so geht es auch 🙂 vom Instruktor abgeschaut

In der Kombüse war es auch eine kleine Herausforderung alles auf die Reihe zu bekommen. Richtiges Timing war wichtig.

Arbeit auch in der Kombüse

Arbeit auch in der Kombüse

Nebst den anfallenden Arbeiten, die ja immer nur kurzfristig waren, war viel Geniessen und Gemütlichkeit angesagt.

Gemütlich an Bord

Gemütlich an Bord

Die Sonne geniessen. Hilfsmatrosin hat das Schiff voll im Griff

Die Sonne geniessen. Hilfsmatrosin hat das Schiff voll im Griff

 

Romantik pur im Hafen von Friedrichshafen

Romantik pur im Hafen von Friedrichshafen

 

Das war ein kleiner Einblick in unsere ersten und nicht letzten Bootsferien, jetzt schon Vorfreude auf nächstes Jahr in Holland.

auf dem Wasser

auf dem Wasser

 

Schlaflos in den Schären

So nun will ich doch mal noch einen kleinen Bericht über unsere Ferien mit den Hurtigruten schreiben. Ein Reisebericht würde hier alles sprengen, also werde ich auf die absoluten Höhepunkte beschränken. Wir haben also eine 12 tägige Schiffsreise von Bergen nach Kirkenes und zurück gemacht, mit dem Postschiff der Hurtigruten.

Das Leben an Bord war sehr angenehm, die kulinarischen Höhepunkte seien auch erwähnt. Jeden Abend gab es ein Menue aus regionalen Zutaten wie Fisch, Rentier oder Königskrabben.
Die Kabine geräumig und ruhig gelegen, und alles gut organisiert.
Wer Show und Animation erwartet ist hier fehl am Platz.

Es ist wohl die traditionsreichste und schönste Schiffsroute der Welt. Norwegen ist berühmt für seine hoch aufragenden, majestätischen Bergklippen, die tiefen, malerisch verlaufenden Fjorde und die malerischen Häuschen und Orte an der Küstenlandschaft.

unser Schiff, die Midnatsol

unser Schiff, die Midnatsol

Um es gleich vorweg zunehmen, diese Reise war absolut spitzenmässig. Die Natur hat viel Abwechslung und faszinierende Landschaften zu bieten. Gemütlich mit dem Postschiff alles bewundern zu können, war echt phantastisch. Auch die Ausflüge an Land waren genauso beeindruckend.
Nach dem Ueberqueren des Polarkreises ging die Sonne nicht mehr unter, also 24 Stunden Helligkeit. Das animiert natürlich das Schauspiel zu beobachten und die Müdigkeit lässt lange auf sich warten. Aber selbst in der abgedunkelten Kabine war an Schlaf nicht zu denken. Der Körper vermisste wohl das Eindunkeln und der Schalter blieb auf Tag. Also fuhren wir (fast) schlaflos durch die Schären.

Mitternachtsonne

Mitternachtsonne

Nach der Polarkreisüberquerung wurden wir dann auch noch als Nordlandfahrerinnen getauft, daür kam eigens Neptun an Bord.

Neptun

Neptun

Ja und dann kam auch die abstruse Idee eines taghellen Mitternachtbades bei einer Aussentemperatur von ca 7 Grad. Jedenfalls….. es war einmalig.

Um Mitternacht im Whirlpool auf Deck

Um Mitternacht im Whirlpool auf Deck

Spektakulär waren auch die vielen Engstellen, die das Schiff durchfahren musste, sei es in Fjorde rein, unter Brücken durch, in Häfen rein oder zwischen Inselchen durch.
Tausendmal erprobt und für die Crew kein Problem, aber für uns Landratten war es manchmal schon atemberaubend und wir stellten uns die Frage, wie wird das Schiff nur diese Stelle passieren. Manchmal sahen wir nur kleine Engstellen und oft fuhr das Schiff genau dort, wo wir es nie vermutet hätten.

ob der Platz wohl reicht? es klappt

ob der Platz wohl reicht?
es klappt

Im Fjord

Im Fjord

Knapp am Schlafzimmer vorbei

Knapp am Schlafzimmer vorbei

 

am Hafen

am Hafen

Die grossen Orte/Städte haben uns nicht sonderlich gefallen. Das Meiste ist neu gebaut (im Krieg wurde vieles, fast alles zerstört). Die Architekten waren dabei nicht gerade kreativ. Trondheim hatte dann doch einiges zu bieten. In andern Städten wurden uns  z.b.  das städtische Krankenhaus, oder eine Gedenksäule als „Sehenswürdigkeit“ gezeigt.
In Trondheim gibt es noch Holzhäuser, eine alte Holzbrücke und den Nidaros-Dom zu bewundern. Dieser ist ein Nationalheiligtum und wurde früher als Krönungskirche genutzt.

Alte Lagerhallen in Trondheim

Alte Lagerhallen in Trondheim

Nidaros Dom in Trondheim

Nidaros Dom in Trondheim

Es ist die Natur, die Landschaften, die Norwegen ausmachen und vorallem diese Schiffsreise.

Leuchtturm

Leuchtturm

Küstenlandschaft

Küstenlandschaft

An der Küste

An der Küste

Auf dem Wasser

Auf dem Wasser

Das Nordkap war ebenfalls einer der Höhepunkte. Wettertechnisch hatten wir da auch grosses Glück. Das Wetter ist hier unberechendbar. Oft hüllt sich das Kap in Nebel. Wir aber hatten gute Sicht bei leichter Bewölkung, dann Sonne, und um es uns gleichsam zu zeigen, kam dann noch Nebel auf. Erst am Ende unseres Aufenhaltes fing es dann auch kurz regnen an und zu guter Letzt fielen noch ein paar Schneeflocken.

Rentiere beim Nordkap

Rentiere beim Nordkap

der nördlichste Punkt des europäischen Festlandes

der nördlichste Punkt des europäischen Festlandes

Bleiben noch zwei nennenswerte Höhepunkte.

Ein Ausflug führte uns an die russische Grenze. Mit dem Boot fuhren wir an die russische Grenze und Hans unserer Führer achtete akribisch darauf, dass wir selbst mit dem kleinen Finger der Grenze nicht zu nahe kamen. Ein kleiner Fehltritt kann hier immense Folgen haben.

gelb = Norwegen rot= Russland

gelb = Norwegen
rot= Russland

Hans unser Führer

Hans unser Führer

Nebst Geschichte zur Grenze wurden wir von Hans auch über das Leben der Sami informiert. Ein paar Gesänge durften dabei nicht fehlen.

So ja, nun ein letzter Höhepunkt in einer Kette von tollen Erlebnissen. Dieser Ausflug nahm mir wie kein anderer zeitweise den Atem, so beeindruckend war das einmalige Schauspiel.
Freilebende Seeadler aus nächster Nähe zu sehen, einfach genial!

Seeadler im Anflug

Seeadler im Anflug

Seeadler gaanz nah

Seeadler gaanz nah

Im Anflug

Im Anflug

Die Seeadler werden mit Fischen geködert, logisch, dass die frechen Möwen ihren Teil auch abkriegen und sich so viel wie möglich holen.

Sie kann den Schnabel nicht voll genug kriegen

Sie kann den Schnabel nicht voll genug kriegen

Das Reich der Seeadler befindet sich in umittelbarer Nähe des Trollfjordes. Für das Schauspiel sind wir in ein kleines Schiff umgestiegen und fuhren zunächst die Route der Hurtigruten in den Fjord herein, so konnten wir unser Schiff beim Manöver in den Fjord beobachten.

Einfahrt in den Trollfjord

Einfahrt in den Trollfjord

So das war eine kleine Auswahl von unseren Erlebnissen. Wie schon gesagt, es war einfach grandios.

Zum Abschied winken Olaf der Dritte und Erich der Elch aus Norwegen.

Olaf der Dritte und Erich der Elch aus Norwegen

Olaf der Dritte und Erich der Elch aus Norwegen